Meldungen

2016

Adventskaffeetrinken - ein schöner Abschluss

Gemütlicher Jahresausklang

Auf Einladung der Werhahn Stiftung war in diesem Jahr das traditionell letzte Mentorentreffen des Jahres ein ganz besonderes: Im "Bürger" trafen sich die Mentorinnen und Mentoren zum Adventskaffee.

Ein schöne Gelegenheit, das Jahr nochmal Revue passieren zu lassen und sich (gemütlich) auszutauschen. Schön, dass so viele diese Einladung angenommen haben.

Unser herzlicher Dank nochmals an alle Mentorinnen und Mentoren, Schulverantwortlichen, Unterstützer und Begleiter für ihr großartiges Engagement! Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit im nächsten Jahr.

Wortschatz - Wichtiges Thema für die Mentorenarbeit

Input und Austausch beim Mentorentreffen

Immer wieder widmen wir uns bei den Mentorentreffen speziellen Themen. Dieses Mal war das Thema "Wortschatz". Denn den Wortschatz der Lesekinder zu erweitern und zu pflegen war und ist ein zentrales Thema der Mentorenarbeit. Wie immer bei den Mentorentreffen, die ca. einmal im Quartal stattfinden, ging es um Tipps für die praktische Arbeit und die Diskussion über Herangehensweisen und individuelle Probleme.

Das Mentorentreffen ist generell eine wichtige Plattform für den Austausch untereinander. Und viele erfahrene Mentorinnen und Mentoren können Hilfestellung und Input geben. Wir freuen uns schon auf die nächsten Treffen!

Origami in der Mentorenstunde

Konzentriertes Arbeiten beim Origami-Seminar

Und noch ein mittlerweile gut etabliertes Angebot: Unsere Lesementorin, Frau Rönsberg-Peil, bot in dieser Woche nun schon zum dritten Mal "Origami in der Mentorenstunde" an. Dieses Angebot wird rege nachgefragt - die Veranstaltung war innerhalb weniger Tage ausgebucht. Dieser beschäftigte sich dieses Mal mit Faltumschlägen, Lesezeichen, Windspielen, Springfröschen, Beispielen zur Verknüpfung von  Vorlesen und Falten und Information zu geeigneten Papieren und Papierbeschaffung.

Wir danken Frau Rönsberg-Peil sehr herzlich für Ihre Initiative und die Leitung des Kurses. Mit so engagierten Lesementorinnen und -mentoren müssen wir uns um die Zukunft des Projektes keine Sorgen machen.

Fortbildungsbasar - schon Tradition

Gedränge auf dem 3. Fortbildungsbasar

Nach dem bekannten Sprichwort, dass mit dem dritten Mal eine Tradition begründet wird, hat Frau Prof. Lehmann (Diplom-Psychologin, Dozentin und selbst Lesementorin in Neuss) wieder gemeinsam mit ihren Studierenden im Fachbereich Elementarpädagogikan der Ev. Fachhochschule Bochum am vergangenen Samstag einen Fortbildungsbasar veranstaltet. 

In der Elementarpädagogik liegt der Fokus auf Aspekten der kindlichen Entwicklung in den ersten sechs Lebensjahren. Die Studierenden haben sich in einem ihrer Seminare mit den Themen Gefühle - Verhalten - soziales Miteinander beschäftigt. An verschiedenen Ständen – eben wie auf einem Basar - boten die Studierenden Informationen und kurze Präsentationen zu diesen Themen an. Die rund 40 Teilnehmer wurden zunächst von Frau Prof. Lehmann ins Thema eingeführt und konnten dann von Stand zu Stand wandern.

Im Einzelnen befassten sich die Präsentationen mit folgenden Themen:

  • Aufgaben der EP in der Schulvorbereitungsphase
  • Kinder-Freundschaften – Vermeidung von Außenseitern
  • Vernachlässigung in der Familie
  • Kindeswohlgefährdung
  • Einschneidende Erlebnisse
  • Soziale Entwicklungsprobleme/ Entwicklung Sozialkompetenz
  • Entwicklung von Selbstvertrauen

Wir sind alle dankbar dafür, eine so engagierte Mentorin wie Frau Prof. Lehmann in unseren Reihen zu wissen, die spannende Lern- und Informationserfahrungen für LeseMentor Neuss anbietet. Unseren allerherzlichsten Dank dafür! Wir freuen uns bereits jetzt auf den nächsten "Basar".

Fotos: M. Bode-Wohlfahrtstätter

Erste Schreibwerkstatt 2016

Die frischgebackenen Reporterinnen und Reporter mit ihren Mentorinnen

Wir kommen in die Zeitung! Stolz fuhren acht Kinder der St. Peter Schule zusammen mit ihren Mentorinnen nach der Schreibwerkstatt bei der NGZ nach Hause. Nicht nur, dass ihnen durch eine Teilnehmerurkunde bescheinigt wurde, nun echte Reporter der "Kruschel Post" (Kinderzeitung der NGZ) zu sein. Überdies füllten alle gemeinsam mit ihren Mentorinnen den Steckbrief der "Kruschel Post" aus, ein Profi-Fotograf schoss von jedem Kind ein Foto und beides zusammen erscheint in den nächsten Wochen in der "Kruschel Post". Ein schöner und erfolgreicher Nachmittag, der durch eine kurze Besichtigung der Druckerei noch spannender wurde.

Ab sofort findet einmal pro Halbjahr eine solche Schreibwerkstatt statt - dank der Kooperationsvereinbarung zwischen der Werhahn Stiftung und der NGZ/Rheinischen Post. Wir freuen uns, dass wir "unseren" Kindern dieses besondere Angebot machen können.

Unser Dank gilt allen Mentorinnen, den Kolleginnen bei der NGZ und vor allem Frau Fleischhauer, die seitens der St. Peter Schule die Organisation des Tages so tatkräftig unterstützt hat.

Fotos: © Andreas Endermann

Bücherspenden für "Die Brücke"

Strahlende Gesichter bei der Spendenübergabe (G. Stramm, S. Decker)

Dass unsere Mentorinnen und Mentoren sich auch neben und zusätzlich zur Mentorenarbeit engagieren, haben wir bereits in einigen Artikeln eindrucksvoll dokumentieren können.

Ein Engagement der besonderen Art hat unser Mentor Gilbert Stramm in der letzten Woche gezeigt. Über verschiedene Aufrufe und die Mobilisierung seines Netzwerkes ist es ihm gelungen, für "seine" Schule "Die Brücke" 280 Bücher und einige Gesellschaftsspiele zu sammeln. Diese gehen als Sachspende an die Grundschule und sind dort sehr willkommen. Die Schulleiterin, Frau Decker, zeigte sich sehr begeistert über diesen neuen Schatz, mit dem der Bestand der Schulbibliothek erweitert werden kann.

Herr Stramm will auf jeden Fall weitermachen - wer Kontakt mit ihm aufnehmen und diese Initiative unterstützen will, kann sich gerne mit uns in Verbindung setzen: info@lesementorneuss.de. Wir geben dies dann an Herrn Stramm weiter.

Dankeschön der besonderen Art

Lesementoren bei der Führung durch das Clemens Sels Museum

Zu einer Dankeschön-Veranstaltung der besonderen Art lud die Werhahn Stiftung alle Mentorinnen und Mentoren sowie die Verantwortlichen der beteiligten Schulen ein: Rund 95 Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten an einer exklusiven Führung durch das Clemens Sels Museum teilnehmen und so Kultur vor der Haustür erleben. Die Direktorin des Museums, Frau Dr. Uta Husmeier-Schirlitz, ließ es sich nicht nehmen, die Gäste persönlich zu begrüßen und freute sich über die positive Resonanz. Den besonderen Dank der Werhahn Stiftung vermittelte Frau Helene Reuther als Sprecherin der Stiftung.

Denn die Arbeit unserer Ehrenamtler und der Kontaktpersonen in den Schulen ist allemal ein Dankeschön wert und dieses Jahr war dieser Dank mit einem besonderen Angebot verbunden. Das Clemens Sels Museum bot den Gästen in mehreren Gruppen eine exklusive Führung durch das Haus. Ein Haus, das viele zwar kannten, aber so wieder neu erleben durften. Von besonderem Interesse waren die speziellen Angebote für Kinder, auf die auch Frau Dr. Husmeier-Schirlitz in ihrer Begrüßung aufmerksam machte – ein zusätzlicher Anreiz für die Mentoren, mit „ihren“ Kindern das Museum wieder zu besuchen.

Den besonderen Dank der Werhahn Stiftung verband Frau Reuther mit einer Bitte: „Mittlerweile sind 150 Mentorinnen und Mentoren in Neuss aktiv – eine Zahl, auf die wir sehr stolz sind. Aber es warten immer noch viele Kinder auf „ihren“ Mentor. Und deshalb hoffen wir, dass sie alle uns dabei unterstützen, Werbung für LeseMentor zu machen.“ Es warten immer noch rund 50 Kinder und Jugendliche...

 

Fotos: Michael Bode-Wohlfahrtstätter

Kennen Sie Kamishibai?

Und so sieht Kamishibai aus

Ja, natürlich kann man den Begriff jetzt "googeln" oder sich von Wikipedia erklären lassen. Aber es geht auch anders: Unsere Mentorinnen Frau Kraa und Frau Sonnenberg haben dieses (japanische Papiertheater - ok, ein bisschen Definition soll dann doch sein) beim letzten Treffen der Mentoren zum Thema "Kinderliteratur" vorgestellt.

Basis für Kamishibai ist ein einfacher Holzrahmen. Zwischen den Leisten bietet er so viel Platz, dass mehrere Bilder als Stapel hinein gestellt werden können. Die Bilder werden im Rahmen betrachtet und nacheinander wieder heraus gezogen, während jemand den Text vorliest oder erzählt. Eine ganz andere Art, Kindern Geschichten und/oder Sprache nahezubringen.

Wir haben es schon mehrfach erwähnt: Das Engagement und der Ideenreichtum unserer Mentorinnen und Mentoren ist ein echter Schatz!

Mentor-Schulung für Studierende

Aufmerksame Zuhörer bei der Schulung

27 angehende Erzieherinnen und Erzieher nahmen in der letzten Woche an einer „Mentorenschulung“ teil. Dieses außergewöhnliche Angebot kam auf Initiative des Erzbischöflichen Berufskolleg Neuss zustande. „Unsere Studierenden sind durch Praktika sensibilisiert für die Bedeutung der Sprach- und damit auch Leseförderung in den sozialpädagogischen Einrichtungen“, begründet Birgit Karnbach, Lehrerin am Berufskolleg, die Initiative, „Für sie ist es sehr hilfreich, sich mit einem bereits bewährten Förderungsinstrument auseinanderzusetzen und Ideen für ihre praktische Arbeit mitzunehmen.“

Unter der bewährten Leitung von Walburga Riepen, die seit vielen Jahren unter anderem in Neuss und Köln Ehrenamtler schult, erhielten die Studierenden viele Impulse und Anregungen. „Mir war es vor allem wichtig, im Rahmen der Schulung an die Erfahrungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer anzuknüpfen“, erläutert Frau Riepen. LeseMentor Neuss setzt damit neue Akzente: Sprach- und Leseförderung erhält eine besondere Beachtung und Wertschätzung innerhalb der Ausbildung von pädagogischem Personal – praxisorientiert und fundiert durch die jahrelange Erfahrung, die LeseMentor in vielen deutschen Städten durch die Arbeit mit Kindern gesammelt hat.

Die Studierenden waren denn auch durchweg begeistert von diesem besonderen Schulungsangebot. „Die Schulung war eine wertvolle Unterstützung und Motivation für ihre weitere Ausbildung“, so Frau Karnbach. „Das umfangreiche Praxismaterial wird sicher vielfache Anwendung finden und der/die ein oder andere wird sich sicherlich der Mentorenarbeit zuwenden.“

Sowohl für LeseMentor Neuss als auch für das Berufskolleg ein gewinnbringender Austausch, der sicherlich nicht der letzte seiner Art sein wird.

Kinderbücher (wieder)gelesen

Bücher, Bücher, Bücher

Das neue Jahr startete mit dem Auftakt zu einer kleinen Veranstaltungsreihe am 13. Januar: Kinderbücher (wieder)gelesen.

In Kooperation mit der Stadtbibliothek und mit der fachkundigen Unterstützung von Eva Deeg, begann die Reihe mit einem Blick zurück auf die Kinderbuchklassiker. Den 22 Mentorinnen und Mentoren wurde eine Auswahl von Kinderbüchern vorgestellt. Diskutiert wurde dabei u.a. die Frage, inwieweit diese Klassiker für Mentorenkinder interessant und (vor allem) verständlich sein können, da sich der Umgang mit Sprache und die Sicht auf die "Kinderwelt" in den letzten Jahrzehnten geändert haben. Auch die Mentorinnen und Mentoren konnten ihre eigenen Erfahrungen mit einbringen.

Die Reise durch die Welt der Kinderliteratur geht im Februar und März weiter - mit Infos zu aktuellen Kinderbuchbestsellern und einem offenen Austausch über Kinderbücher im Allgemeinen.